Mit dem Passivhausfenster auf der sicheren Seite

old-house-443418_640Nicht erst seit der Novellierung der EnEV im vergangenen Jahr ist die Wärmedämmung am Haus ein Thema. Dass man mit Passivhausfenster sehr wohl mittels geringen Mitteln sein Eigenheim dämmen kann, haben bereits viele Häuslebauer bemerkt. Energie kann effektiv durch den Tausch neuer hochwertiger Passivhausfenster eingespart werden, „Schüco Fenster“ beispielsweise sind eine bekannte Marke in dem Gebiet.

Sei es Fenster aus Holz, Kunststoff Fenster oder Alu-Fenster, bei allen Fenstern nimmt die Verglasung im Prinzip die größte Fläche ein. Verwendet man an dieser Stelle beispielsweise eine Dreifachverglasung oder einen besonderen Glasabstandhalter, lässt sich die Dämmung mit relativ einfachen Mitteln verbessern. Die Mehrkosten zahlen sich bereits nach wenigen Jahren aus.

Das Passivhausfenster und seine Eigenschaften

Wie kann ich hierbei als Laie ein solches Passivhausfenster erkennen bzw. was ist konkret ein Passivhausfenster. Die Wärmedämmung eines Fensters hängt von verschiedenen verbauten Materialien ab. Wie z.B. wie ist die Verglasung aufgebaut, aus welchem Material ist Rahmen oder wie dick ist dieser. Aber auch wie das Fenster eingebaut wurde spielt eine große Rolle. Den U-Wert eines Fenster kann man messen. Er gibt an wie viel Energie durch ein Fenster abgegeben wird. Die Einheit für den U-Wert ist W/m²•K. Einige wissen u.U. noch den K-Wert, welcher für Materialien benutzt wurde. Dieser wird allerdings nicht mehr benutzt, da er zu ungenau war und für das ganze Fenster verwendet wurde. Die verschiedenen verwendeten Werkstoffe wurden hierbei nicht berücksichtigt.
Mittlerweile gebraucht man nur mehr den U-Wert. Er besteht aus dem U-Wert des Rahmens und dem U-Wert der Verglasung. Der komplette Uw-Wert steht für window, der Uf für frame, also dem Rahmen, und Ug steht für U Glazing. Somit dem U-Wert der Fensterscheibe.
Anhand dieses Wertes kann man nicht nur bewusst werden wie gut ein Fenster dämmt, sondern auch ob es ein Passivhausfenster ist oder nicht. Je kleiner der U-Wert ist, umso besser dämmt ein Fenster. Ist der Uw-Wert höher als 0,8W/m²•K somit darf es auch als Passivhausfenster angegeben werden. Dieser Wert seitens der europäischen durchschnittlichen Auslegungstemperatur abgeleitet. Diese liegt in Mitteleuropa bei -10°C.

Das muss ein Passivhausfenster können

Um ein Fenster so zu verbessern, dass es als Passivhausfenster gilt, muss man mehrere bauliche Anpassungen am Fenster ausführen. Eine Wärmeschutzverglasung, eine dritte Mitteldichtung oder gar eine 3-fach Verglasung sind nur ein paar Verbesserungen. Hält man all die zuletzt genannten Verfeinerungen ein, bekommt man zuletzt ein Fenster von dem nahezu keine Kältestrahlung abgeht. Gerade in den Wintermonaten bilden sich bei klassischen Fenstern so genannte Kaltluftseen im Raum. So sinkt die mittlere Oberflächentemperatur der Fenster nicht unter 3°C von der Raumtemperatur.
Man fühlt sich wohl und angenehm. Deshalb hat das Passivhausfenster auch das Behaglichkeitskriterium. Die thermische Behaglichkeit ist mitunter in der DIN EN ISO 773 definiert und hängt von mehreren Faktoren ab.
Die thermische Behaglichkeit definiert sich aus:
– Oberflächentemperatur
– Luftfeuchte
– Körperliche Betätigung
– Temperatur der Raumluft

Mit Passivhausfenster sparen Sie Energie

Mit einem Passivhausfenster fühlt man sich nicht nur pudelwohl, sondern man spürt es auch an ganz anderer Stelle. Auch merkt man es im Portemonnaie. Nur für das Heizen des Hauses verbraucht ein normaler Haushalt ca. dreiviertel des ganzen Jahresverbrauchs.
In diesem Fall zählt folglich jedes Grad welches man sparen kann. Man sagt, je mehr verbrauchtes Grad an Energie steigen die ausgegebenen Kosten um 6%. Aufs Jahr gesehen, ist das schon eine ganze Menge.

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